ArchivFebruar 2006

Unsere Schule auf Seefahrt

Montag, 27. Februar 2006

Am Montag den 27.02.2006 haben wir mit der ganzen Schule Fasching gefeiert. Das Motto hieß „Eine Seefahrt, die ist lustig.“ Es ging um 10 Uhr los. Am Anfang haben vier Mitarbeiter auf der Bühne getanzt. Es war lustig zuzuschauen. Sie haben nach dem Lied „An der Nordseeküste“ getanzt.

Es gab viele verschiedene Stände. In der Holzwerkstatt gab es Wasserspiele. Dort konnte man verschiedene Spiele ausprobieren. Man konnte Fische fangen und Boote fahren lassen.

Die 8. Klasse hatte vor dem Umkleideraum einen Getränkestand aufgebaut, Die 10. Klasse hatte ebenfalls einen Getränkestand. Wenn man Durst hatte konnte man dort hingehen, sich etwas zu trinken abholen und seinen Durst löschen. Im Klassenraum der 8. Klasse konnte man heiraten, weil dort das Standesamt war. Einige haben sogar geheiratet.

In Klassenraum der 7 B war der Wasserschutzpolizist. Er hat Buttons hergestellt, die konnte man sich am Hemd anstecken.

Damit man nicht lange warten musste, konnte man vor einigen Räumen malen. Ab 12:00 Uhr konnte man sich etwas zu essen holen, falls man Hunger hatte. Die Speisen haben die Eltern gespendet. Es gab besonders viele Frikadellen.

Ab 13 Uhr gab es die große Disco für die älteren Schüler. Dort gab es viele verschiedene Songs zu hören.

Zum Schluss haben sich alle Schüler wieder in der Pausenhalle getroffen und die Erwachsenen haben auf der Bühne das berühmte Spiel „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser“ gespielt. Das war auch ganz witzig Denn es kamen sehr große Zahlen vor wie zum Beispiel 10 000 km tief.

Das Faschingsfest endete um 14:20 Uhr.
(Bünyamin Kl. 10)


Harte Arbeit für guten Zweck

Montag, 13. Februar 2006

Projekttag des Schülerrats

Ein jährlicher Projekt-Tag (mal mit, mal ohne Übernachtung) hat seit 8 Jahren Tradition im Schülerrat. 13 der 15 Schülervertreter treffen sich am 13.04.2006 im alten Pavillon zum vorher vereinbarten Thema. „Ausbau des Buddy-Systems an unserer Schule“..
Die Schulsprecher haben für Getränke und eine Pizza gesorgt und den Schulleiter eingeladen. Der beteiligt sich am Eröffnungsspiel („dem Buddy blind vertrauen“), bei dem die Schüler ihren „blinden“ Partner durch die Schule lotsen. In der Auswertung wird von allen erkannt, dass ein Buddy viel Verantwortung trägt. Jan-Joschka wörtlich: “Es gehört viel Mut dazu, jemand blind zu vertrauen“. Eindrucksvoll ist auch, wie sicher Jasmin mit ihrem kinngesteuerten E-Stuhl blind nach Kommandos von Nadine durch die Gänge kurvt, ohne einmal anzustoßen.
Als langfristiges Ziel will der Schülerat das begonnene Buddy-System an der Schule festigen und weiter ausbreiten. Nur halb scherzhaft sagt einer: „Landes-Sieger im Buddywettbewerb sind wir ja schon; jetzt wollen wir Bundessieger werden“. „Warum nicht gleich Weltmeister“, meint ein anderer. Da kommen doch Zweifel auf, ob es so was überhaupt gibt.
Für den Buddy-Wettbewerb 2005 hat der Schülerrat schon über die Pausenbe­treuung der ersten Klassen eine Menge an Informationen gesammelt und ausgewertet; so eine Umfrage unter Schülern und Mitarbeitern. Bei der Sammlung von Beispielen, wie an unserer Schule Schüler sich „buddy-mäßig“ gegenseitig unterstützen, kommt eine lange Liste zusammen. Klasse 6 hat auf mehrere Seiten die meisten Beispiele gesammelt. Vielen Schülern ist klar, dass nur so manche spannende Unternehmung möglich ist. Die Erwachsenen können gar nicht jede notwendige Hilfe geben. Außerdem ist es für Kinder und Jugendliche oft viel natürlicher, sich gegenseitig zu helfen, als auf Hilfe von Erwachsenen zu warten.
In vier Arbeitsgruppen arbeiten die Klassensprecher zu verschiedenen Themen.
In einer Schlussrunde sind sich Schüler und Verbindungs-Mitarbeiter einig dar­in, dass der Projekt-Tag sich gelohnt hat. Obwohl hart gearbeitet wurde, fanden die Schüler den Tag „cool, stark, prima…“ oder waren sehr zufrieden, dass der Tag viel gebracht und Spaß gemacht hat.

Wenn mehr solche Buddys wie ihr in den Schulen arbeiten, dann kann Deutschland noch toller werden.“ Jessica und Florence singen bis der DJ Mr. President heiße Scheiben auflegt, zu denen fast alle bis zur letzten Zugabe sehr buddy-mäßig gemeinsam tanzen.