ArchivMärz 2006

Rolli-Basketball-Turnier in Dinklage

Donnerstag, 30. März 2006

Bericht vom 20. Norddeutschen Rolli-Basketball-Turnier in Dinklage 29./30. 3 06

Trotz vieler Widrigkeiten gelingt es Sandra H. und Heike F. eine spielfähige Mannschaft für das Turnier aufzustellen, einen Bus mit Fahrer bewilligt zu bekommen und Folker H. als Schiri zu gewinnen. Begleitet von Marcellos Eltern (Danke! – sonst hätte Marcello nicht mitkommen können!) treffen wir überpünktlich in der KB-Schule mit Internat ein und richten uns in drei Räumen campingmäßig ein.

Nach dem Essen treffen sich 17 Mannschaften in zwei Hallen und schon beginnen die Spiele auf beachtlichem Niveau. Zwar findet Vanessa zu Recht schade, dass wir so oft verloren haben –Platz 10 am Ende – aber wir konnten in jedem Spiel mithalten und waren nicht nur Punktlieferanten. Dass wir keinen vorderen Platz belegen würden, war uns schon vorher klar, da die Mannschaft nur einmal zusammen trainieren konnte. Aber unsere wichtigen Ziele haben wir erreicht:
Fair und sportlich spielen; nicht meckern, anständig verlieren können
Die wenigen geübten Spielzüge konsequent anwenden
Problemlos auswechseln alle kamen zum Spiel – bis zur Erschöpfung
Die ganze Zeit 100-% Gruppenzusammenhalt
Viel Spaß haben

So haben wir sogar unser bestes Spiel gegen die späteren Sieger der Gr. B gespielt und sind stolz auf die Medaillen und Urkunden. Alle Spiele wurden gefilmt und abends auf Video gezeigt. Vielleicht war deshalb die Disco nach der Siegerehrung so leer? Aber so wurden wenigstens alle Musikwünsche von Vanessa und Christina erfüllt.

Das übrige Rahmenprogramm war auch spannend (bis auf die langen Grußworte): Von puschelschwingenden Cheerleadern wurden drei Profibasketballer als Überraschungsgäste vorgestellt, die plötzlich im Rolli gegen Betreuerer spielen mussten. Sie verloren das Spiel; einer dabei sogar sein Rad vom Rolli. Lukas hat sich Autogramme von den langen Stars geholt.

Aber nicht alles war gut: Lena hat einen Ball auf die Nase bekommen, Mutlu sich im Getümmel die Hand gequetscht und die Vorbereitung auf das Turnier war viel zu kurz. Wir müssten mit der Mannschaft, die zum Turnier fährt regelmäßig in einer Hobbygruppe trainieren können. Alle Mannschaften auf den vorderen Plätzen können das. Lena will das in den SchRat bringen, unterstützt von Sadeg und Marcello.

Problemlos wie die Hinfahrt verlief auch der Rückweg (Danke Holger!), auch wenn wir hart (Isomatte), kurz, kühl und knapp geschlafen haben. So wollen alle unbedingt beim nächsten Turnier wieder dabei sein, das in Hamburg ausgetragen werden soll (Hirtenweg). Wir sind uns alle einig: Mit so einer Gruppe und einem so gut eingespielten Team macht das Spaß, auch wenn es total anstrengend ist.

(Der Bericht entstand im Bus auf der Rückfahrt von Christina, Lena, Vanessa, Lukas, Marcello, Mutlu, Sadeg, Folker, Heike, Holger und Sandra)

Einsatz im SpielSiegerehrungSchlafplatz