ArchivMai 2007

Der Schülerrat organisiert einen Sportnachmittag

Dienstag, 29. Mai 2007

So richtig mochte keiner mehr dran glauben: Am 29. Mai 2007 regnete und regnete  es und unser Sportnachmittag drohte (im wahrsten Sinne des Wortes) ins Wasser zu fallen. Wie durch ein Wunder trat dann aber zum Aufbautermin eine Regenpause ein, die bis zur Urkundenverleihung anhielt. Nun aber der Reihe nach:

Am Morgen liefen die Klassensprecher los und suchten neue Schiedsrichter. Denn leider waren an diesem Tag die beiden organisierten Schiedsrichter krank. Im Laufe des Vormittags guckten alle Mittelstufenschüler (und Erwachsene) immer wieder besorgt zum Himmel und drückten ganz fest die Daumen, dass der Regen rechtzeitig aufhören würde. Und tatsächlich: Pünktlich zur 6. Stunde hörte es auf zu regnen, so dass ein paar Klassensprecher den Sportplatz für das Rollibasketball-Turnier herrichten konnten. Alle Klassen fingen in der Zwischenzeit mit dem Essen an, so dass sich nach der kurzer Durchsage von Wilhelm und Hüs alle pünktlich um 13.00 Uhr auf dem Sportplatz einfanden (einschließlich der neuen Schiedsrichter. Ein großes Dankeschön an Herrn Klick und Tom Meyer für die kurzfristige Vertretung!!!). Es zeigte sich, dass der Schülerrat ganze Arbeit geleistet hat. Die Organisation klappte hervorragend! Alle vier Mannschaften waren schnell und ohne Gemurre aufgestellt und bekamen ihre Mannschaftsbänder. Nun konnte es losgehen. Ein Spiel dauerte 2 mal 3 Minuten. Allerdings ging das erste Spiel mit 2:2 unentschieden aus. Die Siegermannschaft musste durch Korbwürfe ermittelt werden. Spannung pur. Die folgenden Spiele hatten klarere Ergebnisse. Alle schienen mit Spaß bei der Sache zu sein und hatten einfach Freude an dem Ereignis.

Nach dem Rollibasketball-Turnier wurden schnell die Körbe weggeräumt. Ismeta und Wilhelm schrieben die Urkunden für das Turnier und später auch für das Wettrennen. Ja, und das Wettrennen war nun wirklich spannend! Zuerst mussten die Schüler gegeneinander antreten, die nicht alleine fahren konnten sondern einen “Schieber” brauchten. So schnell wie die im Ziel waren, konnte der Schiedsrichter gar nicht gucken, und so mussten die ersten beiden noch einmal gegeneinander antreten. Es folgten weitere Rennen, aus denen meistens nur knapp die Sieger hervorgingen. Zuletzt traten die E-Rollis gegeneinander an. Formel 1 ist nichts dagegen!!!!

Pünktlich zur Urkundenverleihung setzte der Regen wieder ein. Das machte uns aber nichts mehr aus. Wir verlegten dieses Ereignis nämlich einfach in die Pausenhalle.

Und wer waren nun die Sieger? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Alle waren Sieger, denn alle haben mitgemacht und viel Spaß gehabt. Ganz großer Sieger war aber natürlich der Schülerrat. Er hat es geschafft, eine eigene Idee organisatorisch perfekt umzusetzen. Die Beweisfotos sind in der Fotogalerie.

Sollten die Erwachsenen etwa gar nicht mehr gebraucht werden?

Unser Snoezelenraum bekommt ein neues Gesicht

Freitag, 4. Mai 2007

Vor gut zwölf Jahren kamen Kollegen auf die Idee, für unsere Schule einen Snoezelenraum einzurichten
Snoezelen ist ein Kunstbegriff, der sich aus den niederländischen Verben „sniffeln“ (für schnüffeln, riechen) und „doezelen“ (für dösen, ruhen) zusammensetzt.

Die Idee, die hinter Snoezelen steckt, wurde in den 80ziger Jahren in einer Behindertenanstalt in den Niederlanden geboren. Die Niederländer Jan Hulsegge und Ad Verheul wollten ein attraktives Freizeitangebot für schwer geistig behinderte Menschen schaffen. Sie entwickelten einen Raum, in dem alle Sinne angeregt werden können. Musik, Licht, Geräusche, Massage, Lageveränderung, Bewegungserfahrungen kommen in diesem Raum zur Anwendung. Er ist zum Relaxen, aber auch zur Anregung gedacht.

Als die Kollegen 1995 von dieser Idee hörten, waren sie gleich Feuer und Flamme, gründeten mal wieder einen Ausschuss und setzten mit viel Engagement, Freude und Kreativität ihr Vorhaben in die Tat um. Fast ein Jahr hat die Einrichtung dieses Raumes gebraucht, da fast sämtliche Arbeiten in Eigenarbeit mit vielen Freizeitanteilen von Kollegen durchgeführt wurden.
Der Snoezelenraum hat sich zum beliebten Therapie- und Fachraum zur Wahrnehmungsförderung entwickelt.

Im Jahr 2004 stellten wir bei der Behörde einen Antrag auf Neuausstattung für unseren Snoezelenraum, da der Zahn der Zeit arg im Raum genagt hatte und eine Reorganisierung des Raumes dringend angesagt war. Unser Antrag wurde nicht abgelehnt, aber für einen fernen Zeitpunkt zurückgestellt. 2005 und 2006 bekamen wir Nachricht, dass wir noch immer im Rennen sind und in diesem Jahr haben wir endlich den Zuschlag erhalten. Wir haben beschlossen, den Raum mit neuen, flexiblen Geräten auszustatten, die möglicherweise einen Umzug in einen neuen Snoezelenraum mitmachen.
Der Snoezelenraum wurde gestrichen. Es wurde ein Lichterhimmel mit einer neuen, weißen, wolkenförmigen Deckenabhängung angebracht und es wurden neue Lagerungselemente angeschafft. Eine Klangwiege mit Heumatratze lädt zum Entspannen ein. Verschiedene Massagegeräte können zur Anwendung gebracht werden. Auf dem Wasserbett können die Kinder die Musik mit ihrem Körper erspüren. Die Echowand kann auf Geräusche reagieren. Wolken, Meer und/oder Vögel können sich im Raum spiegeln. In der Hängeschaukel kann das Kind Lage und Raum aus einer weiteren Perspektive erleben. Es gibt viele Möglichkeiten sich hier anregen zu lassen.

Als besonderen Clou konnten wir mit Hilfe und Unterstützung von Herrn Possehl, Vater an unserer Schule, etliche technische Geräte mit Schaltern ausstatten, die es den Kindern ermöglicht eigenständig Geräte ein- und ausschalten zu können. So können auch unserer mehrfachschwerstbehinderten Schüler im Snoezelenraum aktiv werden. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Possehl für sein kreatives und tatkräftiges Handeln bedanken. Es ist einfach toll, was er geschafft hat.
Auch einen herzlichen Dank an alle Kollegen, die mitgeholfen haben, unseren Snoezelenraum in neuen Glanz erscheinen zu lassen.

Das neue Gesicht steht unserem Snoezelenraum gut. Es macht wieder Spaß sich hier aufzuhalten und die vielen Angebote zu genießen.
(Elisabeth Hiniborch)

Der neue SnoezelenraumTatkräftiger Unterstützer: Herr Possehl

Schülerband in Concert

Freitag, 4. Mai 2007

Am 4. Mai 2007 gab unsere Schülerband ihre Aufführung. Verschiedene Songs aus der Pop-Welt wurden gesungen und gespielt. Das Publikum war so begeistert, dass alle Songs bei der Zugabe wiederholt werden mussten. Es was einfach eine klasse Leistung!

Schülerband

Projekttag des Schülerrats

Donnerstag, 3. Mai 2007

Am 3. Mai 2007 veranstaltete der Schülerrat von 8.00 Uhr – 14.30 Uhr seinen Projekttag. Das Programm war sehr umfangreich, denn wir wollten unbedingt ein Ziel erreichen: Der Sportnachmittag (er soll am 29. Mai stattfinden) sollte fertig organisiert werden. Schließlich ist es das erste Mal, dass ein Fest von Schülern gewünscht, beantragt, organisiert und durchgeführt wird. Aber an was man dabei alles denken muss ….

Hier erst einmal unser Tagesprogramm:

8.00 – 8.30 Uhr: Ankommen, Raum einrichten, Geschirr organisieren usw.

8.30 – 8.45 Uhr: Gemeinsam den Tag planen.

8.45 – 9.20 Uhr: Sportplatzbegehung und Planung, wo unsere Spielfeldmarkierungen für das Rollibasketball-Turnier sein wird und wo das Rolli-Wettrennen stattfinden soll.

9.20 – 9.40 Uhr: Frühstück und Kräfte sammeln.

9.40 – 11.00 Uhr: Mannschaften für Turnier und Wettrennen aufstellen und für die Klassen im PC-Raum abtippen.

11.00 – 11.20 Uhr: Pizza für das Mittagessen beim Pizzaservice bestellen und Pause.

11.20 – 12.30 Uhr: Den geplanten Tag genau organisieren und ein Informationsschreiben für die Klassen formulieren. Gleichzeitig werden die Urkunden hergestellt.

12.30 – 13.30 Uhr: Die leckere, wohlverdiente Pizza essen und Pause machen.

13.30 – 14.30 Uhr: Generalprobe Spielfeldaufbau (Markierungen legen, Körbe aufstellen usw.), Aufräumen, Feedbackrunde.

Ganz ehrlich: Am Ende des Tages rauchten unsere Köpfe. Unsere Generalprobe haben wir nicht geschafft. Die müssen wir bei der nächsten Schülerratssitzung nachholen. Ansonsten waren wir uns aber alle einig: Das war ein anstrengender, lustiger und erfolgreicher Tag. Unser Sportfest kann nur toll werden! Drückt uns bitte alle die Daumen, dass nun noch das Wetter mitspielt. Denn das können wir wirklich nicht organisieren.