ArchivJuni 2007

Die Schule feierte ihr großes Sommerfest

Donnerstag, 21. Juni 2007

Pünktlich zum Sommeranfang (21. Juni 2007) feierte die Schule ihr traditionelles Schulfest mit zahlreichen Spielständen, nämlich: Lagerfeuer & Stockbrot, Wasserspiele, Airtramp, Schatzsuche, Schminken & Foto, Dosenwerfen, Rollstuhlparcour, Rollstuhlschaukel und Steinzeitlampenbau. Die Hamburger Feuerwehr stellte ein Löschfahrzeug „zum Anfassen“ zur Verfügung und der zuständige Polizeiverkehrslehrer und der Kollege COP4U brachten ein Glücksrad mit und halfen mit ihren Geräten beim Rollstuhlparcour. Eine Kutsche mit zwei schwarzen Pferden und einem Fahrer, der wohl den schönsten Bart Hamburgs hat und sich als „Pferdeflüsterer“ erwies, machten mit den Kindern – darunter mehrheitlich die Rollstuhlfahrer! – Runde um Runde durch die Nachbarstraße, sicher geleitet von der Tochter des Kutschers. Die Eltern hatten eine Vielzahl von wunderbaren Salaten, Kuchen, herzhaften Speisen und Süßspeisen gestiftet, so dass jede und jeder schlemmen konnte. Den Anfang gestaltete der Festausschuss mit Gesang und einer zum Tanzen einladenden Mini-Bühnenshow („Hey, Baby“) und zum Schluss gab es wieder eine Darbietung von zwei Mannschaften der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schwierige, neckische, auf jeden Fall anstrengende Aufgaben im Wettkampf gegeneinander lösen mussten. Das Gelächter der Schüler und der Beifall zum Schluss belohnte sie und bestärkte die Meinung: Auch 2008 feiert die Schule Ende Mai ein Schulfest, denn da wird sie 50 Jahre alt!
(Gerhard Martens)

Sommerfest 2007

Klassenreise der MF 1

Donnerstag, 21. Juni 2007

Ev. Jugenderholungsdorf St. Peter-Ording (7. – 14. Juni 2007)

Voll gepackt der Lastwagen mit den dringend benötigten Dingen wie Lifter, Duschbett, Toilettenstühle, Wickelliege, Lagerungshilfen, Kisten und Kasten mit Geheimnissen und viel persönlichem Gepäck ging’s morgens los. Der Tag versprach sonnig zu werden.
Nach rund knapp drei Stunden Fahrt bezogen wir unser Haus Nekkepenn im Evangelischen Jugenderholungsdorf. Jedes Kind bekam sein eigenes Zimmer, nur Adi und Patrick teilten sich das große Zimmer. Dort fand dann abends immer das „Gute Nacht Singen“ mit allen Kindern statt.

Die Tage wurden heiß – bis 32 Grad – aber wir gingen jeden Tag morgens und nachmittags „etwas unternehmen“. Schnell hatten wir mitten in der Einkaufsstraße einen Ort gefunden, der zu uns passte. Unser Stammbaum. Eine Linde stand vor dem Bernsteinladen, der auch ein Museum ist. Diese Linde hatte eine umlaufende Bank. Dort gab es Schatten und genug Platz für uns alle. Und gleich nebenan das Eisgeschäft, wo es lecker Eis und Cafè Macciato mit viel, viel Schaum gab. Den Schaum liebten alle Kinder ganz besonders (den Kaffee tranken natürlich die Betreuer). Dort haben wir auf jedem Rundgang eine Pause gemacht und das Leben genossen.

Einmal war eine längere Radtour nach St. Peter-Ording ins Kurzentrum angesagt. Die Kinder wurden „gut verschnürt“ in die dafür vorgesehenen Anhänger der Rollfitz gepackt und mit Juchei ging’s los. Leider hatten wir an diesem Tag Pech. Drei unserer Räder versagten unterwegs, sodass die eine Teilgruppe schiebend den Rückweg antreten musste.

Die Terrasse an unserem Haus war ein besonderes Wohnzimmer. Dort fand die Mittagsruhe der Kinder statt, wenn es nicht zu heiß war. Häufig haben wir dort gesungen, vom Harung der sich in eine Flunder verliebte, und Herrn Uklatsch, der alles von vorne nach hinten von links nach rechts macht. Einmal hielt der große Adi während der gesamten Zeit die kleine Svenja an der Hand – ein entzückendes Bild. Ein anderes Mal wurde dort gegrillt. Die Mücken hielten sich in diesem Jahr in Grenzen. Dafür verfolgten uns die Fliegen umso mehr.

Die Rückfahrt war ohne Probleme. Sicher kamen alle in der Schule wieder an, wo sie von den Eltern und anderen Betreuern erwartet wurden.

Es waren anstrengende Tage für die Betreuerinnen und den liebevollen Zivi, und sicher besonders schöne Tage für die Kinder.
(Elisabeth Hiniborch)

Seeluft macht hungrigMittagsschläfchen