ArchivMai 2009

Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Projektgruppe “Hamburg um 1900″

Präsentationstafel


Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Projektgruppe “Luftfahrt”

Also, wir haben den Auftrag bekommen, einen kurzen Bericht über unsere Projektwoche für die TEGELKISTE zu schreiben. Aber wie bekommt man 5 Tage in einem kurzen Bericht zusammen? Da kann man doch echt gleich in die Luft gehen!
Aber wir haben beschlossen, halt auf dem Boden zu bleiben und hier kommt nun unser Kurzbericht:
Am Montag haben wir uns theoretisch mit der Luftfahrt, dem Flughafen und mit Flugzeugen beschäftigt. War eine so genannte Vorbereitung auf die Projektwoche. Die Arbeit mit der Mappe war für einige von uns recht anstrengend und alles andere als luftig. Da war es schon viel spannender, sich Hamburg aus der Vogelperspektive mit Google-Earth am PC anzugucken: den eigenen Wohnsitz von oben, unsere Schule oder gar den Flughafen.
Am Dienstag ging es dann bei richtigem Schietwetter mit Dauerregen zum Flughafen. Zuerst zum Flughafenmodell, da spielte es eigentlich keine Rolle, wie das Wetter war. Aber auf der Aussichtsterrasse von Terminal 1 war die Sicht so mies, dass wir schnell wieder im Terminal verschwanden und dort unser Picknick einnahmen. Bei zusätzlichen Pommes Frites stieg dann langsam auch unsere Stimmung wieder an.
Am Mittwoch haben wir verschiedene Flugmodelle gebastelt und unsere Pausenhalle in eine Startbahn umfunktioniert und unsere Flugmodelle dort erprobt. Das war ein riesiger Spaß! Hauptattraktion war allerdings unser batteriebetriebener Polizeihubschrauber. So leicht ließ der sich nämlich nicht lenken, knallte an die Decke und stürzte dann ab. Ein mehrfacher echter Crash am Tegelweg! Es ist eben auch nicht jeder gleich zum Piloten geboren.
Am Donnerstag ging es dann zum High-Flyer bei den Deichtorhallen. Und wieder ließ uns das Wetter im Stich! Es regnete zwar nicht mehr, aber dafür wehte ein so starker, böiger Wind, dass unser Ballon nicht starten konnte. Nach diesen Turbulenzen hoffen wir auf freundliches, mildes Wetter, um unsere Luftfahrt mit dem High–Flyer nachzuholen. Diese einmalige Chance werden wir ganz bestimmt nicht verpuffen lassen. Wir wären ja auch schön blöde, wenn wir diese tolle, kostenlose Einladung nicht einlösen würden. Es ging dann noch mal zum Flughafen zum Terminal 2 und dort hatten wir dann von der Terrasse auf den Flughafen eine Supersicht. Zurück ging es dann mit der neuen S-Bahnlinie zur Schule.
Tja, am Freitag gab es dann ein leckeres, bodenständiges Frühstück und die Ausstellungsvorbereitungen unserer Projektwoche. Dabei stellten wir fest, wie ihr sicher auch aus unserem Bericht entnommen haben werdet, dass die Projektwoche Luftfahrt doch sehr von den Wetterverhältnissen abhängig war. Und diese Feststellung ist ja nun wahrlich nicht aus der Luft gegriffen.
(I. Kaumann)

Die Tour mit dem Ballon wurde nachgeholt

Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Projektgruppe “Piraten”

Wir haben als erstes unseren Raum mit einer echten Schiffshängematte, Tauen und Flaggen geschmückt und ihn so zu unserem Schiff gemacht.
Dann haben wir die Sage von Klaus Störtebeker gehört und wir mussten eine Piratenprüfung machen: Es wurde getestet, ob wir seetüchtig sind, indem wir ordentlich geschaukelt wurden. Dann mussten wir über eine Planke gehen, ohne herunter zu fallen. Danach wurde unsere Zielsicherheit überprüft, indem wir mit Wasserpistolen Tischtennisbälle von Flaschen schießen mussten. Und zu guter Letzt mussten wir Wasser transportieren, ohne zu viel auszuschütten. Alle haben die Prüfung bestanden.
Am 2. Tag sind wir ins Hamburg-Museum gefahren. Dort haben wir echte Totenschädel von Seeräubern gesehen. Seeräuber wurden nämlich geköpft und ihre Schädel wurden mit langen Nägeln auf Holzgestelle geschlagen.
Am 3. Tag gab es eine Schatzsuche durch die ganze Schule mit Kompass und selbstgebastelten Fernrohren.
Am 4. Tag haben wir erfahren, was Seeräuber aßen und ein echtes Seemannsessen zubereitet: Labskaus. Das war lecker! Jeden Tag haben wir Seeräuberlieder gesungen. Es war eine tolle Woche!
(A. Buchholz)

Projektgruppe "Piraten"

Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Projektgruppe “Unser Bach in Farmsen”

Montag, der 4. Mai

Wir haben uns in der Holzwerkstatt getroffen. Das war unser Projektraum. Wir haben die Projektwoche besprochen. Dann haben wir uns mit dem Frühstück gestärkt. Danach sind wir alle endlich zum Bach gegangen. Aber vorher mussten wir uns Regenjacken und Gummistiefel anziehen und den Bollerwagen mit Mülltüten und Kescher packen. Fast alle sind in denn Bach gegangen.
Wir haben immer Müll gesammelt
Die Tiere haben wir gefunden: Bachflohkrebse, Regenwurm, Nacktschnecken, Rosenkäfer und noch Enten.
Es hat kurz geregnet und wir haben uns untergestellt. Anschließend haben wir eine Rallye gemacht. Ich musste mit einem Schrittzähler den Bach ausmessen. Das waren 1400 Schritte wir haben später ausgerechnet, dass das 600 Meter waren. Außerdem haben wir verschiedene Pflanzen gefunden und mitgenommen. Birte ist in den Bach gefallen und dann ist ihr Gummistiefel im Schlamm steckengeblieben. Wir haben alle gelacht und Birte am lautesten.
Dann sind wir zur Schule gegangen zum Mittagsessen. Danach haben wir mit einem Buch die Pflanzen bestimmt. Es waren: Gänseblümchen, Butterblume, Gundermann, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Goldnessel, Schachtelhalm.
Nach dem Mittagessen haben wir uns die Tiere unter dem Mikroskop angeschaut. Da sahen die ganz anders aus. Danach war Schulschluss. Wir waren nach dem spannendem Tag ganz schön müde.

Erlebnis Bach

Verschiedenes aus dem Bach wird unter dem Mikroskop untersucht

Dienstag der 5. Mai 2009

Morgens haben wir Frau Knigge erzählt was wir am Vortag gemacht haben. Wir mussten ganz schön viel erzählen. Dann haben wir uns unter dem Mikroskop Modder angeguckt und fest gestellt, dass das kein Modder war, sondern dass das kleine Pflanzen und auch noch Tiere waren. Dann hat Frau Rabe hat uns besucht. Von Frau Rabe haben wir die Bach-Patenschaft übernommen. Sie hat uns erzählt, was wir als Bachparten machen können:
• Müll sammeln
• Steine in den Bachlauf legen
• Pflanzen entfernen, die nicht an den Bach gehören (z. B. das drüsige Springkraut)
• Wir könnten auch Bäume und Büsche pflanzen.
Dann sind wir mit Frau Rabe raus und zum Bach gegangen. Dort haben wir sehr viele Bachflohkrebse gesehen, gefangen und wieder freigelassen. Asena und Fetiye haben sich mit Nacktschnecken amüsiert. Der große Marcel hat einen großen und einen kleinen Frosch gefangen und uns gezeigt. Die Mädchen haben immer „Iiiiiiiiiih“ geschrien. Außerdem haben wir noch ein Tausendfüßler gefangen. Alle Tiere haben wir natürlich wieder freigelassen. Dann haben wir noch drüsiges Springkraut rausgezupft, Müll gesammelt und Steine von der Böschung in den Bach gepackt.
Dann sind wir alle zum Mittagessen gegangen nach der Pause haben wir den Bollerwagen sauber gemacht. Wieder war ein sehr schöner und anstrengender Tag vorbei.
(Marcel, Kl. 7)

Junges "Drüsiges Springkraut"

Bachflohkrebse?

Mittwoch, der 6. Mai

Wir haben aus Holz kleine Segelboote gebaut. Marcel hat am Laptop einen Tagesbericht geschrieben, dann haben wir gefrühstückt. Danach sind wir mit Gummistiefeln und Regenjacke zum Bach in die Gärten gegangen. Asena und Fetiye haben den Bollerwagen gezogen. Das war schwierig in den Kurven. Wir hatten die Kescher vergessen und Marcel 1 und Marcel 2 mussten zurück gehen und sie holen. Mit den Kescher haben wir Bachflohkrebse aus dem Bach gefischt. Wir haben jedes Springkraut herausgezogen, das wir gesehen haben und auch Müll gesammelt.
Auf dem kleinen Teich haben wir einige Enten gesehen. Eine Ente hatte einen Angelharken im Flügel und wir haben überlegt, was wir machen könnten? Vielleicht die Tierrettung anrufen? Später war der Angelhaken nicht mehr zu sehen und die Ente schien sich besser zu fühlen.
Wir wollten eigentlich Steine in den Bachlauf legen, damit der Bachlauf natürlicher wird und sich dort Pflanzen ansiedeln können, aber ein Mann aus den Schrebergärten sagte uns, dass wir das nicht machen sollen.
An einer kleinen Brücke haben wir unsere Boote ins Wasser gelassen und eine Segelregatta gemacht. Dann haben wir ganz viel drüsiges Springkraut herausgerissen.
Wir sind zur Schule zurückgegangen und haben Mittag gegessen. Bis auf Lisa waren alle sehr müde. Nach der Mittagspause haben wir 2 Filme über Abwasser und Kanalisation und über den Wasserkreislauf gesehen.
(Gruppenarbeit, abgeschrieben von Asena, Kl. 6)

Basteln der kleinen Segelboote

Segelboot-Regatta

Donnerstag, der 7. Mai 2009

Morgens haben Fetiye, Lisa und Birte zum Thema “ Wasserkreislauf “ gearbeitet. Marcel hat den Tagesbericht von Dienstag geschrieben und Asena den Tagesbericht von Mittwoch.
Wir haben gefrühstückt und danach sind wir mit dem Schulbus zum Wasserforum gefahren. Ein Mann hat uns herum geführt.
Wir haben Eimer vom Wasserträger gesehen und hoch gehalten. Wir haben auch ein Badezimmer von vor 100 Jahren von reichen Leuten gesehen. Sie hatten Klo, Waschbecken und Badewanne. Um warmes Wasser zu bekommen, musste man einen Kessel heizen.
Dann haben wir Wasserträger gespielt. Hummel, Hummel – Mors, Mors.
Uns wurde erklärt, wie das Grundwasser sauber gemacht und zu Trinkwasser wird und wie es dann in die Leitung kommt.
Zum Schluss haben wir noch ein Glas Wasser an der Wasserbar getrunken und dann unsere Lunchpakete aufgefuttert.
Mit dem Schulbus ging es zurück. Am Nachmittag haben wir Versuche mit Wasser gemacht.
Zum Schulschluss waren wir schon wieder ganz schön müde.
Projektwoche der Grundstufe 2009
(Marcel, Kl. 7)

Faszination Wasser

Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Projektgruppe “Mit der U+S Bahn, dem Bus und der Hafenfähre unterwegs”

Wir hatten eine Woche voll schöner und interessanter Erlebnisse. An vier Tagen sind wir mit Bahnen, Bussen und der Hafenfähre kreuz und quer durch Hamburg gefahren. Wir haben dabei eine Menge über die öffentlichen Verkehrsmittel Hamburgs erfahren. Sehr besonders war die Besichtigung des Busbetriebshofs in Denhaide. Wir wurden mit einem großen HVV-Bus abgeholt und wieder zurück gefahren. Dort erlebten wir zum Beispiel, wie scharf ein Bus bremsen kann und wie eine Buswaschanlage funktioniert. Wir haben es geschafft, einen richtig großen Bus zu schieben. Für die meisten war aber die Sonderfahrt mit einer U-Bahn durch Hamburg der absolute Höhepunkt. Wir konnten direkt neben der Fahrerin stehen und sitzen und auf den Bahnhöfen die Ansagen machen: „Bitte nicht einsteigen“ oder „Landungsbrücken“. Das hat super viel Spaß gemacht. Besonders gut war auch die Fahrt mit der Hafenfähre auf der Elbe und die Fahrt mit einem extra langen Bus in der Innenstadt.
Die Projektgruppe bestand aus Tansu, Kemal, Jan, Carolin und Peter (Miriam war leider krank). Als Erwachsene waren Heidi und Dirk dabei.

(Dirk Hauthal)

An den Landungsbrücken

Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Hamburg-Spiele

Wir haben überlegt, welche Spiele wir uns ausdenken können. Wir haben uns für ein Hamburg-Memory entschieden. Wir haben eine ganz lange Liste geschrieben mit den Dingen, die wir in der Schule fotografieren wollten. Nach dem Frühstück haben wir dann die Bilder gemacht.
Dann gab es auf der Leinwand ganz viele Fotos von Hamburg zu sehen. Wir haben besprochen, welche wir für unser Memory gebrauchen können. Weil es geregnet hat, haben wir heute keine Fotos von den Gärten und der Trabrennbahn gemacht. Uno und Memory konnten wir auch noch spielen. Wir haben ganz schön viel geschafft und waren alle ein bischen müde am Nachmittag.
Am Dienstag haben wir Fotos ausgedruckt und laminiert. Frenzi hat die Bilder ausgeschnitten und Lukas hat die Bilder sortiert und eingepackt. Wir haben neue Bilder ausgesucht. Mit dem Fotoapparat haben wir an der Trabrennbahn und in den Gärten fotografiert. Dann haben wir noch Herrn Gerber, den Musikraum, die Schülerbücherei und uns für unser Memory fotografiert.  Die Fotos in Farmsen sind bei Regenwetter entstanden. Am Nachmittag haben wir unser neues  Hamburg-Memory gespielt. Fabian und Frenzi haben gewonnen und Preise bekommen.
Mittwoch: Unser Hamburg-Memory ist fertig! Heute beginnen wir, zwei Brettspiele herzustellen. Auf einem Brett ist der Fernsehturm zu sehen. Auf das andere Brett haben wir das Wappen von Hamburg aufgemalt. Wir haben alles angemalt und dann die Spielfelder eingezeichnet.
Außerdem haben wir uns viele Fragen ausgedacht und aufgeschrieben. Die Fragekarten mussten wir ausdrucken und laminieren. Nach dem Mittagessen war wieder etwas Zeit zum Spielen. Marcel hat den großen Keks gewonnen.
Donnerstag: Heute können wir die Arbeit an unseren Brett-Spielen beenden. Jeder Schüler hat eine Spielfigur gestaltet. Die fertigen Spielbretter mussten wir mit Klarlack besprühen. Nazende, Frenzi, Mecki und Marcel sind zu Lidl gegangen und haben leckere Zutaten für unser Brötchen Frühstück am Freitag eingekauft.
Wir haben uns viele Fragen über Hamburg, Farmsen und die Schule Tegelweg für unsere Spiele ausgedacht. Dann mussten wir die Fragen am Computer abschreiben, ausdrucken, laminieren und ausschneiden.
Wir durften uns aussuchen, in welcher Farbe wir unsere Spielfiguren anmalen und ob sie Gesichter und Haare bekommen sollen. Am Nachmittag haben wir wieder Zeit zum Spielen gehabt und unsere Hamburg-Spiele getestet. Alles hat funktioniert. Das Memory macht Spaß.
Freitag: Heute haben wir alle Arbeiten zu Ende gebracht und dann ein leckeres Frühstück mit Brötchen und anderen Köstlichkeiten gegessen. Dann haben wir alle Spiele ausprobiert und unsere Projektmappe fertig gestellt.

Projektwoche der Mittelstufe

Freitag, 8. Mai 2009

Projektgruppe “Der Hamburger Hafen”

Schiffe, Elbe und Container – der Hamburger Hafen

Kameras, Computer, Monitore, Handys – all das kommt aus fernen Ländern zu uns. In Deutschland wachsen auch keine Bananen und kein Kakao. Ohne Öl aus Arabien würde kein Auto fahren. Schiffe bringen alles zu uns – meistens in einen Container verpackt. Die Schiffe werden im Hamburger Hafen ausgeladen.
Wie das genau geht, haben wir in dieser Woche erforscht:

Wir haben den Film „Lotse an Bord“ gesehen. Er zeigt den Weg eines Containerschiffes von der Nordsee bis in den Hamburger Hafen. Drei Mal wird der Lotse gewechselt! Welche Teile ein Schiff hat und wo Steuerbord und Backbord sind wissen die Teilnehmer unserer Gruppe jetzt auch. Außerdem haben wir etwas über Container gelernt. Ein Container ist nämlich ganz schön groß (ca. 12 m lang). Wir haben die Maße auf dem Parkplatz abgesteckt.

Wir waren im Hafenmuseum und haben etwas über Stückgut erfahren. Früher wurden die meisten Waren nämlich in Kisten, Säcken und Fässern transportiert. Ein ehemaliger Hafen-Mitarbeiter hat uns durch die alte Lagerhalle geführt. Wir waren auch auf dem alten Stückgutfrachter „Bleichen“.

Wir waren im Speicherstadtmuseum und haben gelernt, wo der Kaffee herkommt und wie er verarbeitet wird. Die Rollstuhlfahrer konnten leider nicht mit in das Museum kommen und haben stattdessen die Speicherstadt mit dem Traditionsschiffhafen erkundet.

Wir sind mit der Hafenfähre nach Finkenwerder gefahren. Wir sind am Containerhafen Burchardkai vorbeigefahren und an der Lotsenstation. Wir haben sogar von weitem beobachten können, wie ein Lotsenschiff an ein einlaufendes Schiff heran fährt und der Lotse an Bord geht.

Am Freitag haben wir dann eine Powerpoint-Präsentation und ein kleines Buch über unser Projekt hergestellt.

(Jürgen Münster)

Projektgruppe "Hamburger Hafen"Projektgruppe "Hamburger Hafen"