ArchivApril 2011

Aikidogruppe

Freitag, 29. April 2011

Aus der Physiotherapie-Abteilung

Im Januar haben einige Teilnehmer der Aikidogruppe eine Prüfung  abgelegt. Diese Kriterien haben wir für unsere Schüler vereinfacht und nennen sie Tegelkyo. Die Schüler können jeweils zum Schulhalbjahr ihre Lernerfolge mit einer Prüfung abschließen. Es gibt Tegelkyo 5-1;der Tegelkyo 1 entspricht etwa einer Gelbgurt Prüfung. Die Teilnehmer im Schuljahr 2010/2011 sind Sebastian, André, Jason, Marcel, Christian, Max und Christian. Geleitet wird die Gruppe von Thomas Just und Günther Schneider.

Weitere Bilder der Aikidogruppe gibt es in der Fotogalerie.

Eine Übung zur Erlangung des Tegelkyos

Konzentration bei der Tegelkyo

Beratungskompetenzen und -bereiche

Mittwoch, 27. April 2011

Wir informieren auf der Seite “Über Uns – Beratung” über unser vielfältiges Beratungsangebot.

Anlass für die ausführliche Aufführung unserer Beratungskompetenzen ist, dass wir uns darauf einstellen, dass in Zukunft vermehrt Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Bereich körperliche und motorische Entwicklung in Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien beschult werden.

Diese Veränderung hat folgenden Hintergrund:
Artikel 24 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vertritt  den Leitgedanken der Inklusion, d.h. der gemeinsamen Bildung und Erziehung aller Schülerinnen und Schüler. Auf dieser Basis gewährt  § 12 des Hamburgischen Schulgesetzes (HmbSG) den Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine neue Wahlfreiheit. Sie können über den Schulplatz ihres Kindes selbst entscheiden.
Mit der Umsetzung des § 12 HmbSG wurde im Schuljahr 2010/2011 in den Klassenstufen 1 und 5 begonnen. Sie wächst in den folgenden Schuljahren auf. Im Schuljahr 2011/2011 erfolgt damit die Umsetzung für die Klassenstufen 1, 2, 5 und 6.

Ziel unseres Beratungsangebotes ist es, den Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf im Bereich körperliche und motorische Entwicklung auch in Zukunft eine umfassende pädagogische und therapeutische Förderung und Versorgung zu ermöglichen.

Unser Beratungsangebot hat vor allem zwei Zielgruppen:

  • die Schulen folgender Stadtteile: Farmsen-Berne, Rahlstedt, Volksdorf, Bramfeld, Jenfeld, Tonndorf, Dulsberg, Wandsbek Marienthal, Eilbek, Hohenfelde, St. Georg, Hammerbrook, Hamm, Horn, Billstedt, Rothenburgsort, Billbrook, Moorfleet, Allermöhe, Billwerder, Lohbrügge, Tatenberg, Spadenland, Ochsenwerder, Reitbrook, Bergedorf, Neuengamme, Curslack, Altengamme
  • die Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf im Bereich körperliche und motorische Entwicklung

Unser weit gefächertes Beratungsangebot begründet sich in den Kompetenzen unseres pädagogisch-therapeutischen Personals bestehend aus Sonderpädagogen, Sozialpädagogen, Heilerziehern, Erziehern, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. Neben langjähriger Berufserfahrung mit einer äußerst heterogenen Schülerschaft können viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fundierte Zusatzqualifikationen nachweisen.

Unsere Kompetenzen haben wir zehn Beratungsbereichen zugeordnet:

  • Unterricht
  • Hilfsmittel
  • Sonderpädagogik
  • Schülerinnen und Schüler mit mehreren Förderschwerpunkten
  • Physiotherapie/ Ergotherapie
  • Pflege
  • Eltern- und Schülerberatung
  • Sozialberatung
  • Interdisziplinärität
  • Fortbildungen

Für die Beratungsangebote stehen den Ratsuchenden die jeweiligen speziellen Fachkräfte zur Verfügung.

Tabellarische Auflistung der Beratungskompetenzen als PDF-Datei (110 kb)

Der Elternrat informiert Eltern

Montag, 25. April 2011

Hallo liebe Eltern !

Von jetzt an könnt ihr regelmäßig hier auf der Homepage oder an der Pinnwand in der Eingangshalle in Kurzform nachlesen, was wir im Elternrat so besprechen und für welche Themen wir uns einsetzen.

Unser Hauptthema zur Zeit, ist natürlich der §12 und die damit verbundenen Änderungen für unsere Kinder. Wir haben ja jetzt die Möglichkeit, unsere Kinder in Regelschulen anzumelden. Wir fragen uns aber, ob das überhaupt möglich ist. Denn die Förderungen, die unsere Kinder jetzt an dieser Schule haben, wie z.B. Therapien und gezielte Fördermaßnahmen, werden sie an Regelschulen nicht bekommen. Darum setzen wir uns ganz verstärkt dafür ein, dass der Erhalt unser Körperbehintertenschule bleibt. Langfristig gesehen, sollen ja die Behindertenschulen in sogenannte „Bildungszentren“ zusammengelegt werden. Das heißt, dass verschiedene Behindertenschulen zusammengelegt werden sollen. Auch da haben wir unsere berechtigten Zweifel, ob das alles so funktioniert wie jetzt.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns auch eure Meinung über die Veränderungen mitteilt.

Natürlich hoffen wir auch auf eure Unterstützung für den Erhalt unserer Schule. Ideen und Vorschläge nehmen wir gerne an.

Und noch ein wichtiges Thema, was uns schon über Jahre begleitet hat, ist der bauliche Zustand unserer Schule.
Wie die Meisten ja wohl mitbekommen haben, gibt es an der Schule viel zu reparieren.
Jetzt endlich können wir Positives Berichten. Wir haben endlich die Zusage erhalten, dass Einiges an der Schule gemacht werden soll. Vorrangig ist da wohl das Dach. Dann brauchen unsere Kinder nicht mehr um Eimer herum fahren oder laufen.
Desweiteren soll auch die Schwimmhalle gemacht werden und noch einiges anderes.
Das alles soll bis zum neuen Schuljahr fertig sein. Da hoffen wir doch das Beste.
Wir werden euch an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Zum Schluss nochmal zur Erinnerung:
Wenn ihr meint, wir können euch in irgendeiner Art helfen, dann meldet euch bei uns. Denn wir helfen gerne.

Es grüßt der
Elternrat der Schule Tegelweg

(Aushang Elternrat)

Gruppenfoto Elternrat

Der Elternrat im Schuljahr 2010/2011

Und noch ein wichtiges Thema was uns schon über Jahre begleitet hat ist der bauliche Zustand unser Schule.

Wie die meisten ja wohl mit bekommen haben,gibt es an der Schule viel zu reparieren.

Jetzt endlich können wir positives Berichten. Wir haben endlich die Zusage erhalten das einiges an der Schule gemacht werden soll.Vorrangig ist da wohl das Dach. Dann brauchen unsere Kinder nicht mehr um Eimer herum fahren oder laufen.

Desweiteren soll auch die Schwimmhalle gemacht werden und noch einiges anderes.

Das alles soll bis zum neuen Schuljahr fertig sein.Da hoffen wir doch das Beste.

Wir werden euch an dieser Tafel auf den laufenden halten.

Zum Schluß nochmal zur Erinnerung.

Wenn ihr meint wir können euch in irgendwelcher Art helfen,dann meldet euch bei uns.Denn wir helfen gerne.

Es grüßt der

Elternrat der Schule Tegelweg

Osterfeuer der Grundstufe und MF-Klassen

Donnerstag, 21. April 2011

Die Grundstufe und die MF-Klassen kamen zum Osterfeuer zusammen.

Bei bestem Wetter genossen die Schüler und Mitarbeiter das Schul-Osterfeuer.

Viele weitere Bilder gibt es in der Fotogalerie.

Party in der Kartonburg (April 2011)

Mittwoch, 20. April 2011

Wir, die Hobbygruppe “Abenteuer” haben eine Kartonburg gebaut und darin eine Party gefeiert.

Wir haben auch gleich noch eine Strophe zu unserem Abenteuerlied hinzu gefügt.
Heut bauen die Abenteurer, aus Pappe ein Gemäuer.
Für jeden ein Wohnzimmer, mit Verstand gelingt das immer.
Wenn alle Wände stehen, kann man uns nicht mehr sehen.
Dann steigt im Haus `ne Partie mit Brause, Chips und Smarties.

(Abenteuergruppe 2010/2011)

karton080

Fotogalerie

Die Arbeit im Garten geht los

Montag, 18. April 2011

Der Winter ist endlich vorbei. In unserem Schulgarten hat die Gartenarbeit begonnen. André hat das Amt “Rasen mähen” übernommen. Fleißig mäht er den Rasen um Tulpen, Beete und unsere Kräuterspirale herum. Anschließend entsorgt er den Rasenschnitt auf dem Kompost und reinigt den Rasenmäher.

Fotos von seiner Arbeit können in der Fotogalerie angesehen werden. Dort befinden sich auch weitere Garteneindrücke.

Klettern in der Schule

Donnerstag, 14. April 2011

Therapie und Stärkung der Persönlichkeit inclusive

Eine Kletterwand und körperbehinderte Kinder und Jugendliche, passt das zusammen?  Es passt hervorragend!
Seit März 2010 haben wir  in der Turnhalle unserer Schule eine Kletterwand.
Sie ist den Möglichkeiten unserer Schüler entsprechend geplant und gebaut.
Wie andere Kletterwände auch, ist der größte Teil unserer Anlage geeignet zum “Bouldern” (seitwärts Klettern) und zum “Top rope Klettern” (Klettern am Seil). Daneben beinhaltet die Anlage noch ein großes Netz, in dem geklettert werden kann. Ein Teil der Anlage ist stufenlos in der Neigung zu verstellen. Hier kann also, je nach den Vorstellungen und Möglichkeiten des einzelnen Kletterers, die Kletterwand so steil eingestellt werden, wie es gewünscht ist.
Viele Kinder können hier klettern, die an einer senkrechten Kletterwand keine Chance hätten. Diese “schräge Wand” ist auch so umzurüsten, dass Rollstuhlfahrer mit eigenem Anrieb und Armkraft hinauf rollen können.

An der Kletterwand können unsere Schülerinnen und Schüler Erfahrungen machen, zu denen sie sonst kaum Zugang hätten. Sie haben während ihrer Kindheit, im Gegensatz zu ihren nicht behinderten Altersgenossen, in den meisten Fällen keine Möglichkeit, auf Spielplätzen oder bei anderen Anlässen zu klettern.
Durch das Klettern an unserer Wand können sich unsere Schülerinnen und Schüler als mutig erleben und feststellen, dass sie, auch mit ihrer Behinderung, herausfordernde Aufgaben meistern können. Der positive Einfluss auf ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl ist unermesslich hoch. Gerade in diesen Bereichen haben aber viele unserer Schülerinnen und Schüler erhebliche Probleme.
Erfreulich ist es zu sehen, wie engagiert und konzentriert sich viele Kinder und Jugendliche an das  sehr ungewohnte Klettern heranmachen. Hier können völlig neue Bewegungserfahrungen gesammelt werden. Starke Wahrnehmungsreize werden gesetzt. Spielerisch wird hier „nebenbei“ z.B. die Körperkoordination, die Raumlageorientierung, die Handlungsplanung, die Kraft und die Ausdauer gefördert.
An der Kletterwand  “arbeiten” unsere Kletterer also in Bereichen, die in der Pädagogik und der Therapie unserer Schule eine sehr wichtige Rolle spielen.
Deshalb sind wir sehr froh, die  Kletterwand zu haben und setzen sie häufig im Sportunterricht und der Physiotherapie ein.
(Dirk Hauthal)

schräge Kletterwand

Die Kletterwand kann nach den Möglichkeiten der einzelnen Schüler ausgerichtet werden.

"Top rope Klettern"

Am Seil gesichert, können die Schüler an der steilen Wand klettern.

Die Schüler klettern mutig die schräge Wand hoch.

Hier herrscht große Konzentration.