Daran arbeiten wir

Erarbeitung eines schuleigenen Curriculums „Sport“ der Schule Tegelweg

Allgemeine Grundlagen

  • Grundlage des Schulsports in der Schule Tegelweg sind die Bedeutung der Bewegung für die kindliche Entwicklung und die gesellschaftlichen Bedingungen, die das Bewegungsleben  unserer SchülerInnen beeinflussen.
  • Organisatorischer Kern des Schulsports ist der Sportunterricht.  Er ist ein wesentlicher Lernbereich und wichtiger Bestandteil unseres Schulalltags. Er findet in sehr heterogenen Gruppen statt und integriert SchülerInnen mit unterschiedlichsten Behinderungen. Er stellt eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Therapie spezielle Sport- und Bewegungsangebote. Ein weiterer Bestandteil sind Sportwettkämpfe und –feste und Angebote im Rahmen der Hobbykurse.
  • Die Planung geht von den individuellen motorischen und kognitiven Fähigkeiten, aber auch von den Grenzen der SchülerInnen aus. Jeder einzelne muss sich seinen Möglichkeiten entsprechend am Unterricht beteiligen können. Das erfordert eine große Vielfalt an Bewegungsangeboten, in denen neben aktiven auch passive Bewegungserfahrungen gesammelt werden können. Erbrachte Leistungen werden individuell betrachtet und gewürdigt. Der großen Heterogenität innerhalb der einzelnen Lerngruppen kann nur so sinnvoll Rechnung getragen werden.
  • Ziel des Sportunterrichts ist auch eine Steigerung der Schulzufriedenheit bei den SchülerInnen und damit eine Verbesserung der Lern- und Leistungsfähigkeit. Die Ziele werden dabei von zwei Sichtweisen bestimmt. Die psychomotorische zielt auf die basale motorische Förderung im Sinne einer ganzheitlichen Förderung der Motorik und der Persönlichkeit. Die sportpädagogische verlangt diese basalen motorischen Fertigkeiten als Grundlage für den Ausbau sportmotorischer Fertigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Schwerpunkt Sprachförderung im Schuljahr 2011/12

Die aktuelle Ziel- und Leistungsvereinbarung im Bereich Sprachförderung wurde über zwei Jahre abgeschlossen und lautet:
„Aktualisierung des Sprachförderkonzeptes der Schule Tegelweg“.

Das Ziel unserer Schule besteht darin:

  • alle sprachförderrelevanten Abläufe für die Bereiche der integrativen und additiven Sprachförderung an unserer Schule verbindlich niederzuschreiben
  • die spezifischen Förderbedürfnisse unserer Schülerschaft und theoretische Grundannahmen unserer Förderansätze zu verschriftlichen
  • curriculare Bausteine zu erarbeiten, die ausgewählte Kompetenzbereiche der Sprachentwicklung sowie entsprechende Beobachtungsindikatoren und Anwendungsbeispiele für die Förderpraxis enthalten

Das fertig gestellte Konzept soll allen Mitarbeiter/innen unserer Schule für die tägliche Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Neue KollegInnen sollen mit der Konzeptvorlage in die Sprachförderarbeit an unserer Schule eingeführt werden. Interessierten Eltern oder anderen interessierten Personen soll auf diesem Weg grundsätzliche Informationen über die additive und integrative Sprachförderarbeit an unserer Schule zugänglich gemacht werden.

Bildungszentrum Tegelweg

Auf der Grundlage der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung wird im § 12 (1) des neuen Schulgesetzes die Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf geregelt:

Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben das Recht, allgemeine Schulen zu besuchen. Sie werden dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet und besonders gefördert. Die Förderung kann zeitweilig in gesonderten Lerngruppen erfolgen, wenn dieses im Einzelfall pädagogisch geboten ist.

Die Hamburger Regierungskoalition hat im Dezember 2009 konkrete Schritte zur Umsetzung des § 12 vereinbart. Danach kommt den bisherigen Sonderschulen und künftigen “Bildungszentren” die Aufgabe zu, die Integration behinderter Schülerinnen und Schüler aktiv zu unterstützen. Gleichzeitig erhalten sie den Auftrag, innerhalb des Bildungszentrums besondere Lerngruppen einzurichten, wenn das “aus behinderungsspezifischen Gründen sinnvoll ist und dem Kindeswohl dient” (Eckpunkte sonderpädagogischer Förderung, 10.12.2009). Danach könnte ein “Bildungszentrum” am Tegelweg so aussehen:

Graphische Darstellung unserer Zukunftvision

Lernentwicklungsgespräche
Einführung eines Lernstandsgespräches an der Schule Tegelweg
Ziel:

Neben dem Elternsprechtag werden wir ein Lernstandsgespräch einführen.
Das Lernstandsgespräch wird dann verbindlich nach verabredeten und strukturierten Kriterien geführt und fest im Schuljahr verortet.
Es findet unter Beteiligung des jeweiligen Klassenteams, der Schüler und der Erziehungsberechtigten statt.
Inhalte sind Leistungsrückmeldungen sowie Rückmeldungen im Arbeits- und Sozialverhalten.
Es werden gemeinsam Lernvereinbarungen getroffen.
Geplante Maßnahmen:

Die Arbeitsgruppe …
… wird in Absprache mit der Mitarbeiterkonferenz einen verbindlichen Termin im Schuljahr festlegen.
… wird eine Gesprächsstruktur und Kriterien / Leitfäden zur Durchführung des Lernstandsgesprächs erstellen.
… wird eine Lernvereinbarung entwerfen.
Nach dem ersten erprobten Lernstandsgespräch wird die Arbeitsgruppe die Form und den Erfolg mittels eines Fragebogens bei Schülern, Eltern und Mitarbeitern evaluieren.
Arbeitsgruppe:
Tanja Knigge,  Christine Lippens,  Jürgen Münster