Schülerinnen und Schüler

Die Schülerinnen und Schüler

In die Schule Tegelweg werden Kinder und Jugendliche aufgenommen, die durch eine körperliche Behinderung in ihrer Bewegungsfähigkeit, ihrer seelischen Entwicklung oder ihrer Lernfähigkeit beeinträchtigt sind und in der allgemeinen Schule nicht angemessen gefördert werden können.

Den größten Anteil stellen Kinder mit Cerebralparesen dar, das sind Körperbehinderungen in Folge von Hirnschäden. Bekannteste Formen sind die spastischen Bewegungsstörungen. Andere Behinderungen entstehen durch Muskelerkrankungen, Querschnittslähmungen und Knochen- und Gelenkserkrankungen. Viele Kinder weisen außerdem Wahrnehmungsstörungen sowie Sprachbehinderungen oder Sinnesschädigungen (Seh- oder Hörbehinderungen) und ein cerebrales Anfallsleiden (Epilepsie) auf.

Fast 60% aller Schüler sind auf einen Rollstuhl angewiesen und etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler sind völlig von fremder Hilfe abhängig.

Dass diese Schülerinnen und Schüler einen Förder- und Betreuungsbedarf in allen Lebensbereichen haben, stellt für das personelle und räumliche Angebot der Schule eine erhebliche Herausforderung dar. Das Merkmal „Rollstuhlfahrer“ zieht z.B. für ca. 60 % der Schüler die Notwendigkeit des Einsatzes von Hilfsmitteln wie Stehständer, Lifter, Toilettenstuhl, Dreirad usw. nach sich. Dies bedeutet einen erhöhten Personal- und Zeitaufwand und einen ständig steigenden Raumbedarf.  

Die Schülerinnen und Schüler werden nach den Richtlinien und Lehrplänen der allgemeinen Schule, der Förderschule, der Schule für Geistigbehinderte und nach individuellen Förderplänen unterrichtet.